Dr. med. Höppner & Dr. med. Mayer - Fachärzte für Urologie

Die Geschichte der Andrologie

Heute ist die Andrologie aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. Dabei ist sie ein relativ junger Zweig der Medizin. Erst 1976 wurde auf Initiative von Carl Schirren die Deutsche Gesellschaft für Andrologie gegründet. Hervorgegangen ist der Verein aus der Sektion „Andrologie“ der Gesellschaft zum Studium der Fertilität und Sterilität e. V. Ziel der eigenen Gesellschaft war es, dass noch recht junge Fachgebiet besser zu vertreten.

Unter anderem ging es darum, an den Universitäten die Abteilungen auszubauen und die studentische Lehre zu intensivieren. Die Zusatzbezeichnung der Andrologie wurde bereits 1991 bei der Bundesärztekammer beantragt. Es dauerte allerdings mehr als 20 Jahre, bis dem Antrag stattgegeben wurde. 2003 wurde die Zusatzbezeichnung des Andrologen in die Welt gerufen. Seit 2007 gibt es in der Gesellschaft eine Kommission für berufspolitische Fragen, die sich mit den wachsenden Aufgaben beschäftigt. In der Gesellschaft sind ca. 500 Mitglieder vertreten.

Die Geschichte der Andrologie in der Antike

Die Geschichte der Andrologie beginnt nicht erst 1976, sondern schon in der Antike haben die Mediziner sich mit Männerkrankheiten beschäftigt. Erste Blasenkatheter stammen aus der Zeit von ca. 1000 v. Chr. und wurden in Ägypten gefunden. Selbst die Operation von Blasensteinen war schon bekannt. Im alten Griechenland war es vor allem Hippokrates von Kos, der sich mit Störungen des Wasserlassens beschäftigte. Allerdings hatte die Andrologie keinen hohen Stellenwert in der Medizin, sondern war lange Zeit nur ein Randgebiet.

Die Beschreibung der Prostata

Lange Zeit war es den Ärzten aus religiösen Gründen verboten, anatomische Studien an Leichen vorzunehmen. So ist es auch kein Wunder, dass die erste anatomische Beschreibung einer Prostata erst einige Jahrhunderte später entstand. Sie stammt von Herophilos von Chalkedon aus dem Jahre 300 v. Christus. Ammonios von Alexandria, der römische Arzt Celsus und Aretaios von Kappadokien haben sich als erste Mediziner mit den Krankheiten der Männer intensiv auseinandergesetzt. Danach gab es in der Geschichte der Andrologie für lange Zeit keine nennenswerten Veränderungen mehr. Bis weit ins 17. Jahrhundert hinein galten ihre Lehren als Standard.

Die Andrologie in unserer Zeit

Mit dem technischen Fortschritt im 19. und 20. Jahrhundert konnten auch in der Andrologie neue Therapien und Diagnostiken Einzug halten. Die Geschichte der Andrologie hängt eng mit technischen Neuerungen wie zum Beispiel Elektrizität und Röntgenstrahlen zusammen. Das Wichtigste für die Andrologie war allerdings die Erkenntnis der Rolle der Hygiene in der Behandlung. Heute ist die Andrologie aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. Sie ist ein eigenes Fachgebiet mit intensiver Ausbildung.

Andrologen wie Dr. med. Michael Höppner müssen zu ihrem Studium zum Arzt eine zusätzliche Qualifizierung absolvieren, um diesen Titel tragen zu dürfen. Die Qualifizierung wird überwacht und unterliegt festen Regeln. So wird gewährleistet, dass Sie als Patient bei einem Andrologen einen sehr guten Ansprechpartner für Männerkrankheiten und daraus resultierende Probleme finden.

Zahlen und Fakten aus der Geschichte der Andrologie

Nachdem die Andrologie lange Zeit nur ein Randgebiet der Medizin war, verbesserten sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Behandlungsmöglichkeiten und neue Operationsmethoden wurden entwickelt. 1823 wurde das erste Mal eine Lithotripsie durchgeführt. Sir Henry Thompson, der von 1820 bis 1904 lebte, galt als erster Urologe. Er entfernte 1863 den Blasenstein des belgischen Königs Leopold I. durch Lithotripsie. Bis sich die Andrologie als eigenständige medizinische Richtung durchsetzen konnte, dauerte es aber noch fast 100 Jahre.

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