Dr. med. Michael Höppner - Facharzt für Urologie

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Sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten (STD) - Wissenswertes

Trotz moderner Verhütung und umfassender Aufklärung sind Geschlechtskrankheiten nicht ausgerottet und werden auch in der heutigen Zeit vielfach übertragen. Der Austausch von Körperflüssigkeiten geht immer mit dem Risiko einer Infektion mit einer Geschlechtskrankheit einher, sofern kein Kondom benutzt wird.

Regelmäßige Kontrollen sind gerade für Menschen in wechselnden Partnerschaften oder mit vielen Geschlechtspartnern wichtig, um eine ernsthafte Erkrankung frühzeitig zu erkennen oder eine Kettenreaktion und somit die Übertragung von Erregern zu vermeiden.

Chlamydien, Mykoplasmen, Tripper oder Herpes gehören neben HIV und Hepatitis zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten und sind nicht nur über die Penetration, sondern auch bei anderen Praktiken übertragbar. Das Risiko einer Ansteckung ist bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr sehr hoch und in keinem Fall zu unterschätzen.

Geschlechtskrankheiten erkennen und behandeln

Während einige Geschlechtskrankheiten zu spürbaren Symptomen führen und sich durch Jucken oder Brennen und Rötungen der Geschlechtsteile äußern, verlaufen andere Erkrankungen unbemerkt. Gerade symptomfreie Geschlechtserkrankungen sind besonders gefährlich, da die Erreger unbemerkt im Körper arbeiten und das Immunsystem stark beanspruchen.

Auch die unbemerkte Übertragung ist ein Risiko, dass Sie im Bezug auf Geschlechtskrankheiten nicht unterschätzen dürfen. Selbst wenn Sie sich gesund fühlen und kein spürbares Symptom erkennen, sollten Sie der regelmäßigen Untersuchung zur Vorsorge Aufmerksamkeit schenken und damit sich sowie Ihre Sexualpartner schützen.

Die Diagnostik erfolgt mittels Abstrich und/oder einer Blutprobe, durch die sich im Körper befindliche Erreger im Labor erkennen und artenbestimmen lassen. Auch kann aus einer Morgenurinprobe eine Diagnose erfolgen. Für eine wirkungsvolle Behandlung sind die genaue Bestimmung der verursachenden Erreger der Geschlechtskrankheiten sowie deren Resistenzlage notwendig, da viele Erkrankungen nur mit speziellen Medikamenten eindämmbar und letztendlich bekämpfbar sind (u.a. Resistenz gegenüber Breitbandantibiotika). Eine Abklärung und gegebenenfalls Mitbehandlung Ihrer Sexualpartner ist dringend angeraten.

Die Wichtigkeit einer Nachkontrolle bei Geschlechtskrankheiten

Nach der Behandlung werden Sie im Abstand von 1 – 3 Monaten zu einer Nachkontrolle gebeten. Diesen Termin sollten Sie wahrnehmen, da nur ein erneuter Test Sicherheit gibt und aufzeigt, ob alle Erreger bekämpft wurden.

Auch harmlos erscheinende Geschlechtskrankheiten sollten Sie keinesfalls unterschätzen und sich immer vor Augen führen, dass Sie nicht nur Ihre eigene Gesundheit und Fruchtbarkeit, sondern auch die Gesundheit Ihrer Sexualpartner aufs Spiel setzen.

Durch die Prävention mit regelmäßigen Untersuchungen und die Nachkontrolle nach der Behandlung von Geschlechtskrankheiten schließen Sie nicht abzuschätzende Risiken aus und sorgen für die Hygiene, die im zwischenmenschlichen Bereich wichtig und von primärer Bedeutung ist.

Geschlechtskrankheiten - Beratung zum Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten

Bei neuen Partnern oder häufig wechselnden Sexualkontakten sollten Sie gegenüber Geschlechtskrankheiten und der schnellen Übertragung besonders sorgsam vorgehen. Nutzen Sie Kondome und informieren sich bei Ihrem Arzt über Anzeichen, die auf Geschlechtskrankheiten hinweisen und unbedingt zu einer Terminvereinbarung für die Untersuchung führen.

Während der Erkrankung sind in der Regel ungeschützte sexuelle Kontakte zu unterlassen, da eine potentielle Infektion im Zeitraum der Behandlung nicht abgeklungen ist und Sie die Gefahr eingehen, Ihre Sexualpartner mit der Erkrankung anzustecken. Durch eine Beratung gehen Sie sorgsamer mit Ihrem Körper um.

Dr. med. Michael Höppner - Facharzt für Urologie