Dr. med. Michael Höppner - Facharzt für Urologie

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Wissenswertes über Erektionsstörungen (Erektile Dysfunktion)

Die männliche Potenz dient nicht nur der Fortpflanzung, sondern nimmt einen wichtigen Bestandteil in der Lebensqualität und im Wohlbefinden ein. Erektionsstörungen belasten und führen zur Unzufriedenheit der daran erkrankten Männer, zu Problemen in der Partnerschaft und letztendlich zur möglichen vollständigen Isolation des Betroffenen.

Die meisten Erektionsprobleme sind psychischer Natur und entstehen durch Stress, durch eine Überforderung im Alltag und durch zu hohen Leistungsdruck in der Beziehung. Erektionsstörungen können aber auch als Begleiterkrankung bei verschiedenen Krankheiten oder als Begleiterscheinung medikamentöser Behandlungen auftreten.

Um die Störung behandeln und die männliche Potenz wieder herstellen zu können, müssen Sie an der Ursache arbeiten und sowohl die Psyche wie den Körper in die Ursachenforschung einbeziehen.

Erektionsstörungen - Der Einfluss der Psyche auf die männliche Potenz

In der heutigen Zeit sind Sie täglich hoher Herausforderungen ausgesetzt und stehen unter ständiger Anspannung. Eine zu hohe Erwartungshaltung, Depressionen oder Überforderung im Alltag können Erektionsstörungen nach sich ziehen und somit die Erektion nachhaltig beeinflussen.

Die Erektion selbst findet nicht primär in Ihren Schwellkörpern, sondern mit gleicher Wirkung in Ihrem Kopf statt. Eine gestörte Zusammenarbeit der wichtigen Hirnareale und der Nervenbahnen sorgen für erektile Dysfunktionen und die damit verbundenen Probleme in Ihrer Partnerschaft.

Da die Psyche einen sehr starken Einfluss auf Ihr Lustzentrum, die Hormone in Ihrem Körper und somit auch auf die Funktionsfähigkeit Ihrer Schwellkörper, deren Blutzufuhr und der Nervenbahnen, nimmt, spielt Ihre psychische Verfassung bei Erektionsstörungen eine sehr wichtige Rolle und fließt in die Untersuchung und Ermittlung der Ursachen ein.

Ein freier Kopf, wenig Stress und positive Gedanken können Erektionsstörungen bekämpfen und Ihnen zu einer neuen und aktiven Männlichkeit verhelfen.

Erektionsstörungen diagnostizieren und behandeln

Für eine Behandlung ist es notwendig, die Gründe der Störung zu erkennen und eine umfassende Diagnostik zu erstellen. Dabei ist eine Betrachtung der Gesamtheit notwendig, da der alleinige Fokus auf körperliche Einflüsse oder auf psychische Umstände nur selten zum Ergebnis führt und eine maßgeschneiderte Behandlung nach sich ziehen kann.

In den meisten Fällen basieren Erektionsstörungen auf verschiedenen Faktoren, die in einer ungünstigen Kombination zum Versagen in entsprechenden Situationen führen. So kann eine hormonelle Störung ebenfalls der Auslöser einer Erektionsstörung sein und sollte ausgeschlossen werden. Auch Herzkreislaufproblemen oder Bluthochdruck könnten eine Ursache für Erektionsstörungen sein.

Es macht daher durchaus Sinn, die Ursachen der Erektionsstörung abzuklären und gegebenenfalls diese zu mit zu behandeln.

Eine alleinige medikamentöse Behandlung der Erektionsstörung sollten Sie nicht ohne vorherige Untersuchung und Absprache mit Ihrem Arzt avisieren, da potenzsteigernde Mittel nicht nur Nebenwirkungen und unerwünschte Begleiterscheinungen haben können sondern auch eine Abklärung der Ursache der Erektionsstörung unter Umständen eine weitere Behandlung nach sich zieht.

Ursachenbekämpfung als Therapie gegen Erektionsstörungen

Eine effektive Therapie bezieht sich nicht allein auf die Behandlung der Erektionsstörungen, sondern widmet sich Ihrem Wohlbefinden und der damit verbundenen psychischen Freiheit. Die Ursache steht im Mittelpunkt aller medizinischen Maßnahmen und ist der Ansatzpunkt, an dem Erektionsstörungen in erster Linie bekämpft und dauerhaft aus Ihrem Leben gestrichen werden. Zur Ursachenfindung ist eine umfassende und ausgiebige Untersuchung der Umstände zwingend notwendig.

Dr. med. Michael Höppner - Facharzt für Urologie