Dr. med. Michael Höppner - Facharzt für Urologie

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Wissenswertes über die Andrologie (Männerheilkunde)

Mit dem Begriff Andrologie können wahrscheinlich nur wenige Menschen etwas anfangen, dabei ist es die männliche Entsprechung der Gynäkologie. Umgangssprachlich kann man das medizinische Fachgebiet auch als Männerheilkunde, mit Fokussierung auf die Funktionen der Fortpflanzung und deren Störungen, bezeichnen.

Als interdisziplinäres Fachgebiet können verschiedene Spezialisten hinzugezogen werden. So wirken neben Urologen auch Endokrinologen, Dermatologen, Humangenetiker sowie Reproduktionsmediziner mit. Bei Bedarf können Virologen, Onkologen, Mikrobiologen und weitere Fachspezialisten in Behandlungsprozesse involviert werden. Als Zusatzbezeichnung darf der Begriff Andrologie jedoch nur von Urologen, Endokrinologen und Dermatologen genutzt werden. Voraussetzung hierfür ist eine entsprechende Ausbildung und deren Nachweis.

Fachbereich Andrologie - Fokussierung auf Zeugungsfähigkeit

Als wichtigste Themen der Andrologie geht die sogenannte Fertilität und Infertilität voraus. Das heißt, die Zeugungsfähigkeit und Zeugungsunfähigkeit. Andrologen stehen verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung, mittels derer sich die Zeugungsfähigkeit eines Mannes detailliert untersuchen lässt. Zu diesen speziellen Untersuchungsmethoden zählen unter anderem:

 

Die Doppler- und Duplexsonographie: spezielle Gefäßuntersuchungen am Hoden, mittels Ultraschall.

Sonographie des Hoden: Untersuchung des Hodens mittels Ultraschall.

  • Bestimmung der Hodengröße.
  • Analyse der Hormone.
  • Zählung und Beurteilung der Samenzellen, auch als Spermiogramm bezeichnet.

Diagnosen in der Andrologie

Die möglichen Diagnosen in der Andrologie sind relativ vielfältig. Zu den häufigsten Erkrankungen in Bezug auf die männliche Zeugungsfähigkeit zählen beispielsweise die erektile Dysfunktion oder auch Potenz- und Hormonstörungen. Auch eine Einschränkung der Hodenfunktion (Hypogonadismus) ist keine Seltenheit innerhalb der Männerheilkunde.

Ferner beschäftigen sich erfahrene Andrologen mit der Seneszenz. Seneszenz wiederum beschäftigt sich mit dem alternden Mann und den damit verbunden körperlichen, seelischen und hormonellen Veränderungen.

Sterilisation - Vasektomie als Teilgebiet der Andrologie

Als Teilgebiet der Männerheilkunde kann die Kontrazeption, oder auch die Verhütung seitens des Mannes, beschrieben werden. Im Fokus steht vor allem die Vasektomie, wobei auch weitere Möglichkeiten geboten sind. Erfahrene Mediziner können nicht nur eingehend beraten, sondern ebenso gemeinsam mit dem Patienten handeln.

Behandlungsmöglichkeiten in der Andrologie

Die Andrologie stellt nicht nur Diagnosen, auch entsprechende Behandlungsschritte werden eingeleitet. Die Behandlungsmöglichkeiten sind grundsätzlich von der vorherigen Diagnose abhängig. Im Falle einer eingeschränkten Hodenfunktion können beispielsweise diverse Hormontherapien angesetzt werden. In diesem Fall wird häufig eine enge Zusammenarbeit mit der Gynäkologie angestrebt.

Sofern eine erektile Dysfunktion vorliegt, wird ein entsprechendes Therapieschema ausgearbeitet und gemeinsam mit dem Patienten nach einer angemessenen Therapiemöglichkeit geschaut. Im Falle einer altersbedingten Zeugungsunfähigkeit sind ebenfalls individuelle Therapieansätze verfügbar. Im Vordergrund stehen stets der Kinderwunsch und das Ziel, diesen Wunsch zu erfüllen.

Dr. med. Michael Höppner - Facharzt für Urologie