Dr. med. Höppner & Dr. med. Mayer - Fachärzte für Urologie

Nehmen Sie Kontakt zur Urologischen Gemeinschaftspraxis in München auf.

Tumortherapie

Die Tumortherapie umfasst die interdisziplinäre Behandlung bösartiger Erkrankungen. Wichtig bei Tumorerkrankungen im urologischen Fachgebiet sind neben dem Urologen auch Onkologen, Strahlentherapeuten und Palliativmediziner.

Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Fachgebiete ist für eine moderne Tumortherapie unerlässlich, da sie für den Patienten ein optimales Netzwerk für die operativen und medikamentösen Therapiemöglichkeiten darstellt und somit die Prognose einer bösartigen Tumorerkrankung deutlich verbessert.

Warum ist die Tumortherapie für den Urologen wichtig?

Das Krebsregisters, das jährlich von dem renommierten Robert Koch Institut veröffentlicht wird, zeigt deutlich, welchen Stellenwert die Tumortherapie im urologischen Fachgebiet besitzt, stellen doch die urologischen Tumorerkrankungen einen großen Anteil aller bösartigen Erkrankungen dar (siehe Tabelle).

 

PositionKrebsart2006200820102013
1Prostatakrebs60.12063.44065.83059.620
2Darmkrebs36.30035.35033.80033.370
3Lungenkrebs32.50033.96035.04034.690
4Harnblasenkrebs19.36011.46011.35011.750
5Magenkrebs10.6209.2109.1509.340
6Nierenkrebs10.0508.9608.9509.360
7Krebs von Mundhöhle und Rachen7.9309.5209.3409.450
8Pankreaskrebs6.3807.3908.0208.660
9Malignes Melanom der Haut7.3608.9109.64010.940
10Non-Hodgkin-Lymphome6.4107.2708.5908.850
11Leukämien5.0806.3406.6407.570
12Hodenkrebs4.9603.9703.8204.120
13Speiseröhrenkrebs4.1004.8004.8905.110
14Kehlkopfkrebs3.4303.6103.2302.990
15Schilddrüsenkrebs1.6201.7101.6901.950
16Morbus Hodgkin1.1301.1601.2601.340

News in der Tumortherapie

In der Behandlung urologischer Tumorerkrankungen war in den letzten 5 Jahren viel Bewegung. So haben viele neue Medikamente zu neuen Therapieregimen urologischer Tumoren und somit zu einer Verbesserung der Überlebenschancen für Patienten geführt:

Einige Beispiele seien für das Prostatakarzinom Abiraterone (Zytiga®), Enzalutamid (Xtandi®), Cabazitaxel (Jevtana®) und α-Radin (Xofigo®), für das Nierenzellkarzinom sämtliche m-TOR-Inhibitoren (Everolimus, Temsirolimus) und Thyrosinkinase-Inhibitoren (Axitinib, Pazopanib, Sunitinib, Sorafenib), für das Harnblasenkarzinom Vinflunin (Javlor®).

Auch die sich hieraus ergebenden Sequenztherapien konnten für Patienten einen deutlichen Überlebensvorteil führen.

Tumortherapie - Was ist wichtig?

Wichtig für die Behandlung urologischer Tumoren ist nicht nur die Kenntnis dieser neuen Substanzen und deren Wirkungsweise oder auch Einsatzgebiete, sondern auch eine gute interdisziplinäre Vernetzung des Urologen, um die Patienten von der Diagnosestellung bis zur endgültigen Therapieplanung gut beraten und begleiten zu können.

Mit der Zusatzbezeichnung der medikamentösen Tumortherapie und als Mitglied im RHCCC (Roman Herzog Krebszentrum) verfügt Dr. M. Höppner nicht nur über die Kenntnis der aktuell führenden Substanzen in der Therapie urologischer Tumoren, sondern auch über Kooperationsmöglichkeiten mit dem RHCCC des Klinikums rechts der Isar sowie deren urologischen, onkologischen, radioonkologischen Kliniken.

Dr. med. Höppner & Dr. med. Mayer - Fachärzte für Urologie