Dr. med. Michael Höppner - Facharzt für Urologie

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Tumortherapie

Die Tumortherapie umfasst die interdisziplinäre Behandlung bösartiger Erkrankungen. Wichtig bei Tumorerkrankungen im urologischen Fachgebiet sind neben dem Urologen auch Onkologen, Strahlentherapeuten und Palliativmediziner.

Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Fachgebiete ist für eine moderne Tumortherapie unerlässlich, da sie für den Patienten ein optimales Netzwerk für die operativen und medikamentösen Therapiemöglichkeiten darstellt und somit die Prognose einer bösartigen Tumorerkrankung deutlich verbessert.

Warum ist die Tumortherapie für den Urologen wichtig?

Das Krebsregisters, das jährlich von dem renommierten Robert Koch Institut veröffentlicht wird, zeigt deutlich, welchen Stellenwert die Tumortherapie im urologischen Fachgebiet besitzt, stellen doch die urologischen Tumorerkrankungen einen großen Anteil aller bösartigen Erkrankungen dar (siehe Tabelle).

 

Position Krebsart 2006 2008 2010 2013
1 Prostatakrebs 60.120 63.440 65.830 59.620
2 Darmkrebs 36.300 35.350 33.800 33.370
3 Lungenkrebs 32.500 33.960 35.040 34.690
4 Harnblasenkrebs 19.360 11.460 11.350 11.750
5 Magenkrebs 10.620 9.210 9.150 9.340
6 Nierenkrebs 10.050 8.960 8.950 9.360
7 Krebs von Mundhöhle und Rachen 7.930 9.520 9.340 9.450
8 Pankreaskrebs 6.380 7.390 8.020 8.660
9 Malignes Melanom der Haut 7.360 8.910 9.640 10.940
10 Non-Hodgkin-Lymphome 6.410 7.270 8.590 8.850
11 Leukämien 5.080 6.340 6.640 7.570
12 Hodenkrebs 4.960 3.970 3.820 4.120
13 Speiseröhrenkrebs 4.100 4.800 4.890 5.110
14 Kehlkopfkrebs 3.430 3.610 3.230 2.990
15 Schilddrüsenkrebs 1.620 1.710 1.690 1.950
16 Morbus Hodgkin 1.130 1.160 1.260 1.340

News in der Tumortherapie

In der Behandlung urologischer Tumorerkrankungen war in den letzten 5 Jahren viel Bewegung. So haben viele neue Medikamente zu neuen Therapieregimen urologischer Tumoren und somit zu einer Verbesserung der Überlebenschancen für Patienten geführt:

Einige Beispiele seien für das Prostatakarzinom Abiraterone (Zytiga®), Enzalutamid (Xtandi®), Cabazitaxel (Jevtana®) und α-Radin (Xofigo®), für das Nierenzellkarzinom sämtliche m-TOR-Inhibitoren (Everolimus, Temsirolimus) und Thyrosinkinase-Inhibitoren (Axitinib, Pazopanib, Sunitinib, Sorafenib), für das Harnblasenkarzinom Vinflunin (Javlor®).

Auch die sich hieraus ergebenden Sequenztherapien konnten für Patienten einen deutlichen Überlebensvorteil führen.

Tumortherapie - Was ist wichtig?

Wichtig für die Behandlung urologischer Tumoren ist nicht nur die Kenntnis dieser neuen Substanzen und deren Wirkungsweise oder auch Einsatzgebiete, sondern auch eine gute interdisziplinäre Vernetzung des Urologen, um die Patienten von der Diagnosestellung bis zur endgültigen Therapieplanung gut beraten und begleiten zu können.

Mit der Zusatzbezeichnung der medikamentösen Tumortherapie und als Mitglied im RHCCC (Roman Herzog Krebszentrum) verfügt Dr. M. Höppner nicht nur über die Kenntnis der aktuell führenden Substanzen in der Therapie urologischer Tumoren, sondern auch über Kooperationsmöglichkeiten mit dem RHCCC des Klinikums rechts der Isar sowie deren urologischen, onkologischen, radioonkologischen Kliniken.

Dr. med. Michael Höppner - Facharzt für Urologie