Dr. med. Höppner & Dr. med. Mayer - Fachärzte für Urologie

Tumortherapie

Die Tumortherapie umfasst die interdisziplinäre Behandlung bösartiger Erkrankungen. Wichtig bei Tumorerkrankungen im urologischen Fachgebiet sind neben dem Urologen auch Onkologen, Strahlentherapeuten und Palliativmediziner.

Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Fachgebiete ist für eine moderne Tumortherapie unerlässlich, da sie für den Patienten ein optimales Netzwerk für die operativen und medikamentösen Therapiemöglichkeiten darstellt und somit die Prognose einer bösartigen Tumorerkrankung deutlich verbessert.

Warum ist die Tumortherapie für den Urologen wichtig?

Das Krebsregister, das jährlich von dem renommierten Robert Koch Institut veröffentlicht wird, zeigt deutlich, welchen Stellenwert die Tumortherapie im urologischen Fachgebiet besitzt, stellen doch die urologischen Tumorerkrankungen einen großen Anteil aller bösartigen Erkrankungen dar (siehe Tabelle).

▶ Quelle und zusätzliche Informationen vom RKI unter www.krebsdaten.de/krebs-gesamt

 

Urologe München -Krebserkrankungen in Deutschland Quelle EKI

News in der Tumortherapie

In der Behandlung urologischer Tumorerkrankungen war in den letzten 10 Jahren viel Bewegung. So haben viele neue Medikamente zur Behandlung metastasierter Tumoren zu neuen Therapieregimen urologischer Tumoren und somit zu einer Verbesserung der Überlebenschancen und Lebensqualität für Patienten geführt:

Einige Beispiele seien für das Prostatakarzinom Abiraterone (Zytiga®), Apalutamid (Erleada®), Enzalutamid (Xtandi®) oder Cabazitaxel (Jevtana®) als Chemotherapeutikum, zudem ist sowohl für die Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms das PSMA (prostataspezifische Membran Antigen) von elementarer Bedeutung. Auch Genmutationen können neu behandelt werden (z.B. eine BRCA-Mutation mit Olaparib).

Ebenso sind aktuell für das Harnblasenkarzinom und Nierenzellkarzinom neue Immuntherapeutika (Nivolumab, Pembrolizumab) auf dem Vormarsch und werden in naher Zukunft die bisherigen Therapieregime aus Chemotherapie oder Targettherapie als Erstlinientherapie verdrängen.

Die sich hieraus ergebenden Sequenztherapien, die für die Patienten einen deutlichen Überlebensvorteil zeigen konnten, werden in Zukunft immer komplexer, daher ist ein gut weitergebildeter Urologe in der medikamentösen Tumortherapie ein wichtiger Partner des Patienten um ein möglichst langes und progressionsfreies Überleben bei maximaler Lebensqualität zu sichern.

Tumortherapie - Was ist wichtig?

Wichtig für die Behandlung urologischer Tumoren ist nicht nur die Kenntnis dieser neuen Substanzen und deren Wirkungsweise oder auch Einsatzgebiete, sondern auch eine gute interdisziplinäre Vernetzung des Urologen, um die Patienten von der Diagnosestellung bis zur endgültigen Therapieplanung gut beraten und begleiten zu können.

Mit der Zusatzbezeichnung der medikamentösen Tumortherapie und als Mitglied im RHCCC (Roman Herzog Krebszentrum) verfügt Dr. M. Höppner nicht nur über die Kenntnis der aktuell führenden Substanzen in der Therapie urologischer Tumoren, sondern auch über Kooperationsmöglichkeiten mit dem RHCCC des Klinikums rechts der Isar sowie deren urologischen, onkologischen und radioonkologischen Kliniken in München.

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